Die Recruiting-Video-Kosten liegen in Deutschland zwischen 2.500 und 15.000 Euro netto. Der größte Teil der Angebote für mittelständische Betriebe liegt zwischen 3.500 und 6.500 Euro. Was den Unterschied macht, sind vor allem drei Dinge: die Zahl der Drehtage, wie viele Mitarbeiter zu Wort kommen und ob eine Agentur oder ein einzelner Videograf produziert.
Das ist die kurze Antwort. Darunter steht, wie sie zustande kommt.
Inhaltsverzeichnis
Recruiting-Video-Kosten: die Preisspanne im Überblick
| Umfang | Preis netto | Was üblicherweise enthalten ist |
|---|---|---|
| Einzelnes Mitarbeiterportrait | 1.500 – 2.500 € | Halber Drehtag, ein Film von 60 bis 90 Sekunden |
| Kompaktes Recruiting-Video | 3.500 – 5.000 € | Ein Drehtag, Hauptfilm 2 bis 3 Minuten, einige Kurzclips |
| Recruiting-Paket mit Portraits | 4.000 – 7.000 € | Ein Drehtag, Hauptfilm, mehrere Portraits, vertikale Clips |
| Aufwendige Produktion | 8.000 – 15.000 € | Mehrere Drehtage, Schauspieler, Studio, Animation |
| Agenturkampagne | ab 15.000 € | Konzept, Produktion, Mediaplanung, Anzeigenbudget |
Die Spanne wirkt groß, ist aber erklärbar. Ein Video mit drei Drehtagen, Schauspielern und einer Agentur dahinter ist eine andere Produktion als ein dokumentarischer Dreh an einem Tag im Betrieb.
Die Zahl der Drehtage. Der mit Abstand größte Posten. Jeder zusätzliche Tag kostet zwischen 1.200 und 2.500 Euro, weil Anfahrt, Aufbau, Dreh und die zusätzliche Schnittzeit zusammenkommen.
Wie viele Menschen sprechen. Jedes Mitarbeiterportrait bedeutet ein eigenes Interview, eigenes Licht, eigenen Schnitt. Am selben Drehtag ist ein zusätzliches Portrait deutlich günstiger als an einem eigenen Termin — der Aufbau steht ja bereits.
Die Zahl der Fassungen. Ein Hauptfilm für die Karriereseite, dazu vertikale Clips für Instagram und TikTok, dazu eine Messefassung ohne Ton: Das ist derselbe Dreh, aber dreifache Schnittarbeit.
Drohnenaufnahmen. Als Zusatz an einem laufenden Drehtag 500 bis 900 Euro. Als eigener Termin das Zwei- bis Dreifache.
Wer produziert. Eine Agentur mit Projektleitung, Konzepter, Kameramann und Cutter hat höhere Strukturkosten als ein Videograf, der alles selbst macht. Bei gleicher Bildqualität liegt der Unterschied schnell beim Doppelten.
Die Entfernung. Viele Anbieter berechnen Anfahrt ab einem bestimmten Radius extra. Bei einem Betrieb 120 Kilometer entfernt können so mehrere hundert Euro dazukommen.
Woran du ein unseriöses Angebot erkennst
Stundensätze statt Festpreis. Ein Angebot über „ab 80 Euro pro Stunde“ sagt dir nichts darüber, was am Ende auf der Rechnung steht. Seriöse Anbieter nennen einen Paketpreis, den sie vor dem Dreh festlegen.
Nutzungsrechte nicht erwähnt. Wenn im Angebot nichts über Nutzungsrechte steht, kann es passieren, dass du für die Verwendung auf einer weiteren Plattform nachzahlst. Das gehört schriftlich geklärt: welche Kanäle, wie lange.
Keine Korrekturschleife. Mindestens eine Korrekturrunde sollte enthalten sein. Wenn nicht, ist jede Änderung ein Zusatzauftrag.
Kein Wort über Geheimhaltung. Gerade in der Fertigung gehört geklärt, was gefilmt werden darf, was mit dem Rohmaterial passiert und wer die Freigabe erteilt.
Ein Preis ohne Rückfragen. Wer dir ein Angebot schickt, ohne vorher gefragt zu haben, wie viele Mitarbeiter sprechen sollen und wo der Film laufen wird, hat geraten.
Was in einem vollständigen Angebot steht
Die Rechnung, die selten jemand aufmacht
Ein Personalvermittler nimmt für eine einzelne Besetzung üblicherweise 20 bis 25 Prozent des Jahresgehalts. Bei einem Servicetechniker mit 60.000 Euro sind das 12.000 bis 15.000 Euro — einmalig, für eine Stelle.
Ein Recruiting-Video kostet einen Bruchteil davon und ist nicht verbraucht, wenn die Stelle besetzt ist. Es läuft weiter: auf der Karriereseite, in jeder Stellenanzeige, per QR-Code am Messestand. Für alle Stellen, über Jahre.
Das heißt nicht, dass ein Video einen Vermittler ersetzt. Es heißt, dass die Größenordnungen anders liegen, als die meisten Betriebe annehmen.
Wann sich ein Recruiting-Video nicht lohnt
Damit das hier keine Verkaufsseite wird, auch die andere Seite.
Ein Video bringt wenig, wenn niemand es sieht. Wer keine Karriereseite hat, kein gepflegtes Google-Profil und keine Kanäle, auf denen der Film ausgespielt wird, sollte das zuerst in Ordnung bringen. Das kostet nichts außer Zeit.
Es bringt auch wenig, wenn das eigentliche Problem woanders liegt. Wenn die Bezahlung deutlich unter dem Marktniveau liegt oder es intern gärt, wird ein Film das nicht überdecken — und die Mitarbeiter vor der Kamera werden es merken.
Und es lohnt sich nicht als einmalige Aktion ohne Plan. Ein Film, der nach der Veröffentlichung auf der Startseite liegt und sonst nirgends, ist verschenktes Geld.
Was ein Recruiting-Video bei BetterAskHeiko kostet
Das Recruiting-Paket kostet 4.400 Euro netto. Enthalten sind ein Drehtag im Betrieb, ein Recruiting-Film von zwei bis drei Minuten, drei Mitarbeiterportraits von je 60 bis 90 Sekunden, vier vertikale Kurzclips für Instagram, TikTok und LinkedIn, alle Nutzungsrechte für die eigenen Kanäle und eine Korrekturschleife.
Jedes weitere Mitarbeiterportrait am selben Drehtag kostet 690 Euro. Drohnenaufnahmen als Zusatz 590 Euro. Ein zweiter Drehtag 1.900 Euro.
Die Anfahrt ist innerhalb von 150 Kilometern um Donauwörth enthalten — das schließt Augsburg, München, Ingolstadt, Nürnberg und Ulm ein.
Falls das Ergebnis nicht gefällt, gibt es das Geld bis auf 30 Prozent zurück, vorausgesetzt die Rückmeldung kommt innerhalb von 14 Tagen und der Film ist noch nicht veröffentlicht.
Dein nächster Schritt (kostet dich nichts)
Du musst dich heute nicht entscheiden. Du musst nur herausfinden, was möglich ist. In einem kostenlosen Erstgespräch schauen wir gemeinsam, welches Video dich wirklich weiterbringt – unverbindlich, ohne Verkaufsdruck. Die Frage ist nicht, ob du dir einen Film leisten kannst. Die Frage ist, wie viele Bewerber dich der Film kostet, den du nicht drehst.
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Häufige Fragen
Was kostet ein Recruiting-Video?
Ein Recruiting-Video kostet in Deutschland zwischen 2.500 und 15.000 Euro netto. Für mittelständische Betriebe liegen die meisten Angebote zwischen 3.500 und 6.500 Euro. Bei BetterAskHeiko kostet das Recruiting-Paket 4.400 Euro netto und enthält einen Drehtag, einen Hauptfilm, drei Mitarbeiterportraits und vier vertikale Kurzclips.
Warum sind die Preisunterschiede so groß?
Entscheidend sind die Zahl der Drehtage, wie viele Mitarbeiter interviewt werden, wie viele Fassungen geschnitten werden und ob eine Agentur oder ein einzelner Videograf produziert. Eine Agentur mit Projektleitung, Konzepter, Kameramann und Cutter hat höhere Strukturkosten als ein Videograf, der Konzept, Dreh und Schnitt selbst übernimmt.
Was kostet ein einzelnes Mitarbeiterportrait?
Ein einzelnes Mitarbeiterportrait von 60 bis 90 Sekunden kostet üblicherweise 1.500 bis 2.500 Euro. Deutlich günstiger wird es, wenn mehrere Portraits am selben Drehtag entstehen, weil Anfahrt und Aufbau nur einmal anfallen.
Wie lange dauert die Produktion?
Vom ersten Gespräch bis zum fertigen Film vergehen in der Regel drei bis sechs Wochen. Der Dreh selbst ist meist an einem Tag erledigt.
Wie lange kann ich das Video nutzen?
Typischerweise zwei bis vier Jahre, solange sich Team, Räume und Ausrichtung nicht grundlegend ändern. Wichtig ist, dass die Nutzungsrechte für alle eigenen Kanäle schriftlich geregelt sind.
Ist ein Recruiting-Video günstiger als ein Personalvermittler?
In den meisten Fällen ja. Ein Personalvermittler berechnet üblicherweise 20 bis 25 Prozent des Jahresgehalts für eine einzelne Besetzung, bei 60.000 Euro also 12.000 bis 15.000 Euro. Ein Recruiting-Video kostet einen Bruchteil davon und lässt sich für alle offenen Stellen über mehrere Jahre einsetzen.
Müssen die Mitarbeiter Texte auswendig lernen?
Nein. Bei einem dokumentarischen Ansatz wird mit Interviewfragen statt mit Skripten gearbeitet. Die Mitarbeiter antworten in ihren eigenen Worten, und was nicht gut ist, kommt nicht in den Film.
Was kostet ein Recruiting-Video in Augsburg, München oder Nürnberg?
Die Preise unterscheiden sich regional kaum, wohl aber die Anfahrtskosten. Viele Anbieter berechnen Anfahrt ab einem bestimmten Radius extra. Bei BetterAskHeiko ist die Anfahrt innerhalb von 150 Kilometern um Donauwörth enthalten, was Augsburg, München, Ingolstadt, Nürnberg und Ulm einschließt.