Erklärvideo für das, was man nicht filmen kann

Ein Erklärvideo zeigt, was eine Kamera nicht kann. Manches lässt sich nicht drehen. Das Innenleben einer Maschine im Betrieb. Der Kraftfluss durch ein Bauteil. Ein Verfahren, das unter Geheimhaltung steht. Ein Produkt, das es noch gar nicht gibt.

Für all das gibt es keine Kameraeinstellung. Aber es gibt eine Erklärung – und die lässt sich zeigen.

Wann ein Erklärvideo das richtige Mittel ist

Heiko Miller, Videograf für erklärungsbedürftige Technik

Wenn nichts zu sehen ist. Was in einer geschlossenen Anlage passiert, was chemisch in einer Beschichtung abläuft, wie sich Kräfte in einer Konstruktion verteilen: Das versteht niemand aus einer Außenaufnahme.

Wenn nichts gezeigt werden darf. Lohnfertiger arbeiten unter Geheimhaltung. Das Verfahren lässt sich trotzdem erklären – abstrahiert, ohne dass ein Wettbewerber daraus etwas ableiten kann.

Wenn es das Produkt noch nicht gibt. Vor der Messe, vor der Serienreife, vor dem ersten Prototyp. Wer erst filmen kann, wenn das Produkt fertig ist, verliert Monate.

Wenn der Maßstab nicht stimmt. Zu klein, zu schnell, zu groß, zu langsam. Ein Vorgang, der Millisekunden dauert oder sich über Wochen zieht, ist kein Fall für eine Kamera.

Wenn immer dieselbe Frage kommt. Wenn euer Vertrieb in jedem Termin dieselben drei Sätze erklärt, gehört das in einen Film. Danach erklärt er es einmal – und schickt vorher einen Link.

Was dabei entsteht

Prozessanimation. Ein Ablauf von Anfang bis Ende, verständlich für jemanden, der nicht vom Fach ist. Typisch 60 bis 90 Sekunden.

Schnitt durchs Bauteil. Was innen passiert, sichtbar gemacht – die Darstellung, die ein Datenblatt nie leisten kann.

Ablauf- und Schulungsvideo. Für die Einarbeitung, für Händler, für Sicherheitsunterweisungen. Einmal erstellt, jahrelang genutzt.

Kombination mit Realaufnahmen. Der häufigste Fall und meistens der beste: echte Bilder aus eurem Betrieb, an zwei oder drei Stellen ergänzt durch eine Animation, die zeigt, was man sonst nicht sieht. Das wirkt glaubwürdiger als eine durchgehende Animation und ist günstiger.

Was ihr dafür braucht

Weniger, als die meisten denken. Es reicht in der Regel:

  • Eine Zeichnung, ein Schnitt oder eine CAD-Datei – auch grob
  • Jemand, der eine Stunde Zeit hat und erklärt, wie es funktioniert
  • Die Entscheidung, was nicht zu sehen sein darf

Den Rest übernehme ich. Ihr müsst kein Konzept schreiben und kein Skript liefern.

Wie das abläuft

So läuft die Zusammenarbeit ab – hier im Video, darunter in Worten:

Ein Telefonat von fünfzehn Minuten, in dem wir klären, was der Zuschauer am Ende verstanden haben soll. Danach ein Festpreis-Angebot.

Dann ein Gespräch von etwa einer Stunde mit der Person, die euer Produkt am häufigsten erklärt – meistens jemand aus Vertrieb oder Technik. Daraus entsteht das Skript.

Ihr gebt das Skript frei, ich baue den Film, ihr gebt euer Okay. Eine Korrekturschleife ist enthalten.

Vom ersten Gespräch bis zum fertigen Film: typischerweise drei bis fünf Wochen. Ohne Drehtag, ohne dass jemand bei euch im Betrieb steht.

Was das kostet

Erklärvideo kompakt – ab 1.900 €. Ein Film von 45 bis 90 Sekunden, ein Ablauf oder ein Produkt, eine Korrekturschleife, Untertitel, alle Nutzungsrechte für eure eigenen Kanäle.

Erklärvideo plus – ab 3.400 €. Aufwendigere Darstellung, mehrere Abläufe oder Varianten, zusätzlich Kurzfassungen für Anzeigen und Social Media sowie eine Messefassung ohne Ton.

Ergänzung zu einem Realdreh – ab 890 €. Zwei bis drei animierte Einschübe für einen Film, der ohnehin entsteht. Die günstigste Variante, weil das Drumherum schon steht.

Alle Preise netto zzgl. MwSt. Weitere Sprachfassung 490 €.

Ein Erklärvideo ist damit spürbar günstiger als ein Imagefilm mit Drehtag – vor allem, weil kein Tag bei euch im Betrieb anfällt.

Und falls euch das Ergebnis nicht gefällt: Ihr bekommt euer Geld bis auf 30 Prozent zurück – vorausgesetzt, ihr meldet euch innerhalb von 14 Tagen und der Film ist noch nicht veröffentlicht.

Wann ihr kein Erklärvideo braucht

Damit das hier keine reine Verkaufsseite wird, auch die andere Seite.

Wenn man es filmen kann, filmt man es. Echtes Material wirkt fast immer glaubwürdiger als jede Darstellung. Wenn euer Produkt sichtbar arbeitet, ist ein Realdreh die bessere Wahl – auch wenn er mehr kostet.

Wenn ihr nicht sagen könnt, was der Zuschauer danach verstanden haben soll. Dann ist es zu früh. Ohne diese Antwort wird jeder Film beliebig.

Wenn euer Produkt selbsterklärend ist. Ein Erklärvideo macht ein einfaches Produkt nicht interessanter. Es macht es nur teurer beworben.

Kommt euer Thema ins Bild – oder besser in eine Erklärung?

15 Minuten Erstgespräch, danach ein Festpreis-Angebot. Unverbindlich.

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Häufige Fragen

Was kostet ein Erklärvideo?

Ein kompaktes Erklärvideo von 45 bis 90 Sekunden startet bei 1.900 Euro netto, aufwendigere Fassungen mit mehreren Abläufen bei 3.400 Euro. Animierte Einschübe als Ergänzung zu einem geplanten Realdreh gibt es ab 890 Euro. Nach dem Erstgespräch bekommt ihr ein Festpreis-Angebot.

Wie lange dauert die Produktion?

Typischerweise drei bis fünf Wochen vom ersten Gespräch bis zum fertigen Film. Da kein Drehtag anfällt, geht es meist schneller als bei einer Realproduktion.

Was müssen wir liefern?

Eine Zeichnung, einen Schnitt oder eine CAD-Datei – auch grob genügt – und eine Stunde Zeit von jemandem, der das Produkt gut erklären kann. Ein Skript müsst ihr nicht schreiben.

Wie lang sollte ein Erklärvideo sein?

45 bis 90 Sekunden mit genau einer Kernaussage. Wer mehrere Aspekte hat, macht besser mehrere kurze Filme als einen langen – die entstehen ohnehin aus demselben Material.

Geht das auch, wenn unser Verfahren geheim ist?

Ja, das ist sogar einer der Hauptgründe für ein Erklärvideo. Ein Ablauf lässt sich so abstrahieren, dass er verständlich wird, ohne dass ein Wettbewerber daraus etwas ableiten kann. Was nicht erkennbar sein darf, legen wir vorher gemeinsam fest, auf Wunsch mit Geheimhaltungsvereinbarung.

Animation oder Realaufnahme – was ist besser?

Was man sehen kann, wird gefilmt. Was man nicht sehen kann, wird animiert. In der Praxis ist die Kombination der Normalfall: reale Aufnahmen mit zwei bis drei eingeblendeten Darstellungen. Das ist günstiger als eine durchgehende Animation und für Fachpublikum glaubwürdiger.

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